Geschichte

Die Geschichte des Atelier Teufelsbäck beginnt bereits im 16. Jahrhundert als Poststation. Und auch danach bleibt es spannend…
Geschichte des Atelier Teufelsbäck
Traditionell & sagenumwoben

Die Geschichtedes Atelier Teufelsbäck

Zwischen Geschichte und Mythos

teufelsbaeck-front
Zu Zeiten des Gasthauses "Zum Teufelsbäck" befand sich der Eingang noch auf der Ziegelgasse. Dort wo heute der Eingang zur Tiefgarage des Hotel Brunner ist.

Historischer Überblick

Zweifelsohne ist das Gelände des Atelier Teufelsbäck auf Batterie- und Ziegelgasse Teil der bewegten Amberger Geschichte. Im Mittelalter prägten die Nähe zur Henkerswohnung und militärischer Lagernutzung die Liegenschaften. Später machte die Sage um den Teufelsbäck die Runde. Heute geht es weniger martialisch zu. Dafür dominieren Gastlichkeit und Lebensfreude die Batteriegasse.

Lernen Sie nun die Historie rund ums Teufelsbäck kennen!

Die Mär vom Teufelsbäck

ziege-zunge-pixabay

Der umtriebige Weißbäcker Michael Wirth fluchte gern und viel. Besonders der Teufel musste sich dabei recht oft seine Anrufung gefallen lassen. So trug es sich eines Morgens zu, dass Michael Wirth in seiner Backstube stand und das Feuer seines Ofens nicht hoch genug lodern wollte. Wilde Flüche hallten daraufhin durch die mehlgeschwängerte Luft und auch der Teufel blieb nicht unerwähnt. Plötzlich sprang die Tür zur Backstube auf und ein gehörntes Wesen stand mit loderndem Blick vor dem cholerischen Bäcker. Natürlich war das selbst für ein gestandenes Mannsbild wie ihn zu viel. Schreiend flüchtete er in seine Wohngemächer, in denen seine Frau und Tochter verwundert seiner atemlosen Schilderung lauschten.

Die Bäckersfrau Regina Wirth wollte dem beschriebenen Treiben keinen rechten Glauben schenken. Deshalb beschloss sie, sich selbst ein Bild zu machen. Kurze Zeit später erfüllte schallendes Lachen die Backstube. Michael Wirth fasste sich ein Herz und beschloss nach dem Rechten zu sehen. Seine Frau und die Tochter standen vor dem Ofen und zeigten auf das gefährliche Wesen, das den Bäcker so in Panik versetzt hatte: ein Ziegenbock.

Diese peinliche Geschichte machte alsbald die Runde und so hatte Michael Wirth seinen Spitznamen weg: “Teufelsbäck”. Dieser Name überdauerte die Zeit und schließlich benannte man auch die spätere Gaststube auf der Ziegelgasse nach ihm.

Historische Quellen

Historisches Bildmaterial

Unsere Partner
Gemeinsam stark

UnserePartner